Wissen Sie, wie gut Sie geschützt sind?

Blutspender haben die Möglichkeit, ihren CMV-Immunstatus beim Blutspendedienst (z. B. beim DRK-Blutspendedienst) zu erfahren, wenn sie eine Auskunft dazu erbitten. Auch Ihr Frauenarzt kann eine Klärung des Immunstatus veranlassen. Die reine Laboruntersuchung kostet in der Regel weniger als 20 Euro.

Daneben empfehlen sich für Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere, die noch keinen Kontakt mit dem Virus hatten und deshalb keine Antikörper dagegen gebildet haben (seronegativ), besondere Hygieneregeln. Wenn möglich, sollten diese Frauen häufigen und engen Kontakt zu Kleinkindern privat oder beruflich meiden. Gehören sie zum Beispiel der Berufsgruppe der Kinderkrankenschwestern und Erzieherinnen an, sollten sie sich besonders schützen (siehe Hygieneregeln).

 

Vorsicht bei direktem Kontakt

Bei der Kleinkinderbetreuung ist es ratsam, insbesondere Gegenstände und Oberflächen, die mit Urin und Speichel von Kleinkindern in Kontakt kamen, zu reinigen. Schwangere, in deren Blut Antikörper gegen das Virus noch nicht nachgewiesen werden können, sollten darüber hinaus nach dem Windelwechsel auf eine entsprechende Händehygiene mit Seife und warmem Wasser achten, ebenso vor und nach dem Füttern, Baden, Nase putzen und dem Anfassen von Spielzeug. Weiterhin sollte die gemeinsame Benutzung von Tassen, Handtüchern und anderen Gegenständen, die gemeinsame Nahrungsaufnahme, das Küssen auf den Mund und das Ablecken von Schnullern vermieden werden.